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DIE FICKEN NICHT...oder Gründe fürs Auswandern

Ich lebe seit mehreren Jahren nichtmehr in Deutschland. Ich lebte nie glücklicher. Ich lebe erfolgreich, glücklich und frei und wäre heute...jetzt...mein letzter Moment...dankte ich für das Lebensglück, welches ich nach meiner Auswanderung erleben durfte.

Ich habe mein Land verlassen, weil Deutschland in einigen Jahren nicht mehr in der Lage ist, überhaupt zu erkennen, welchen Wert eine tausende von Jahren überlebende und (leider und sicher auch national starke) kriegsführende Nation in sich hat. Die Vor-Generationen, die uns "heutige" Deutsche" haben überleben lassen, waren eben in der Lage...auch jedwedes/n Unbill/MassenMord/Diktaturen/Prtessionen/Vernichtungen/Manipulationen oder letztlich absolute Mittelmässigkeit zu überleben. "Wir" sollten aufbauend, verbessernd zielsuchend diese Hypothek annehmen. Als Enkel-Generation lehne ich manche Schuldzuweisung völlig ab. Welche Schuld nimmt England DIE bluttriefende Kolonialmacht auf sich für die täglichen Toten die, in der Nachfolge die Welt betrauert.

Ich bin gegangen. Viele werden noch gehen.

Der satte mediocre politische Besitzstand zeigte schon vor Jahren die Unvereinbarkeit mit meiner Denke...Kommt jetzt der Weltmeister im Politscheitern "Lafontaine" wieder...der Edellinke mit RiesenPalazzoProzzo, 200-€ Weine am Tisch und der nachgewiesenen Unfähigkeit, reale politische Verantwortung auszuüben.

Ein kleiner, linker Intrigant mit Populistenansatz, gebremst durch hässlichen, haarverlierenden Phänotyp mit Ansatz zum Alkoholismus (sieht Scheisse aus und hat selbes im Hirn). 

Im BeckMesser...ischen könnte manchmal tiefer schürfen oder...stechen um so eine Realsatire vermeidet zu haben. Sind deutsche Wähler wirklich so dumm, einem hochkorrupten und feige-aus der "Mit-Macht" geflüchteten Flatterideologen 20% zu geben...geht es blöder¿¿¿ Oskar Lafontaine ist ein nachweislich gescheiterter Machtpolitiker, Millionär und hochkarätiger Bonvivant...von gestern....neeeeeeeeeVORVORGESTERN.

In 30 Jahren hat Deutschland die weltälteste Bevölkerung. "Die ficken nich..." war ein genialer Weihnachtssketch in den Achtzigern, als sich ein mit einem Goldhamster-pärchen beschenkter 10-Jähriger über sein Weihnachtsgeschenk mokierte. DER BEGRÜNDER eines neuen Trendes, offenbar...scheinschöne MöchtegernEmanzen im Café Roma (München) auf der Suche nach einer Besenkammer für 5 Sekunden mit "Bobbele", lebensentwicklungsunfähige Neurotiker-/innen schleichen virtuell und gelegentlich real...weit fern des Pudels Kern umeinander herum ohne sich je wirklich anzunähern. Dazwischen Erkan und Stefan, Django AsYül um whatever, um die neue deutsche Kultur anzupublizieren.

Christian Überschall ("Die Frau gehört vor den Pflug...sicher, darüber kann man geteilter Meinung sein...¿) sticht da freundlich hervor.

Gelegentlich unverstehend-schmunzelnd gönnt man sich Bruno Jonas (..."darüber denk i' nach...darüber denk i' nach) oder einen in der Verschraubung verbrauchten "Scheibenwischer"  "ein Gedanke ist in einer Stunde 1600 Kilometer entfernt"...DANKE Dieter Hildebrandt, alleine für diesen schon sehr FERNEN Gedanken. Ansatzgute Kabarettisten namens Ottfried verbrauchen sich als "Bullen von ...eigenem Stolz" und schrotten publikumswirksam ihre Beziehungen.

Es macht keinen Sinn in Deutschland zu leben, wenn man Lebensqualität, Efizienz, Durchsetzung seiner Fähigkeiten und Stärken und Erfolg sucht. Deutschland macht keinen Sinn, wenn man ein Hirn hat (was laut Achternbusch, nur der Metzger von sich behaupten kann), Zukunft gerne hätte und sich irgendwann "in sich selbst" wohlfühlen" möchte. Muss ich in Berlin zweisprachig beschilderte Restos oder Supermercados tolerieren (je nach Örtchen Deutsch/Vietnamesisch (eine wunderbare Sprache) oder Deutsh-türkisch) Muss der Schreiesaus-Turm des Muezim in der neuen Moschee wirklich unbedingt höher sein als der der Ortskirche. Müssen alle Dänen (...lügen nicht... ) in Staub und Asche gehen weil witzige Zeichner einen der vielen Weltpropheten "ab-bildeten". Ist man gefährdet weil ein Kopftuch einfach verbietensnötig aber rechtlich akzeptiert---ist---wenngleich eine "Gleichstellungsbeauftragte" erigierte Ringfinger eines Mannes bereits aburteilen will. Es läuft absolut SCHEISSE. Wer gebietet eigentlich in Deutschland??? Polnische MinimalZwillinge mit neurotischer Fehlsteuerung und der Lizenz zum Autoklau¿¿¿

Muss ich jede Aussage über Gott, Wert des Seins und Leben auf die selbstüberlebenswichtige Gold-gar Seelenwaage legen um nicht den Zorn verblendeter, fehlgesteuerter Ziegenhirten mit dem Potential zum Selbst-und Massenmord zu vermeiden. Muss man sich täglich zurücknehmen um "Menschen mit Migrationsshintergrund" nicht fehlzubenennen.  Ist letztlich ein zum Attentat auffordernder Iman (=Magnet...im Spanischen) mehr wert als ein Mensch der einfach frei denken und leben möchte?

Hier in Argentina ist ein geflügeltes Wort: "hay negros de rassa y negros de mierda"...die Diskriminierung findet aufGrund des Lebensgehabes statt, nicht de rHautfarbe.

24.6.07 02:14


Deutschland beherbergt so ungenau 83 Melonen von Staatsbürgern/mitgliedern. Ich fehle dort seit geraumer Zeit da mir mein Geburtsland eigentlich immer seelenfremder wurde.

Die Restschuld einem mediocren Schröder, Gerd (der letzte; nicht der aus den Siebzigern, welcher mehr Charisma und Chuzpe hatte und inkorrupter gegenüber Russland war, Gazprom gabes dereinst noch nicht) oder dem beMerkelswert erkennbaren Abstieg in die Kreisklasse der Lebensqualität zuzuschreiben...wer weiss warum ich mein Land hintan liess.

Argentinien ist ein ungeheuer reiches und ungeheuer junges Land, gesegnet mit einer ungeheuerlichen Naivität, dieses in die Zukunft zu tragen. Übermorgen ist "Dia de la Bandera", man feiert hier gemeinhin und im Gemeinsinn Festtage, wünscht sich von Nachbar zu Nachbar "feliz Dia" und...........Menschen reden miteinander. Der einzig scheinreale Lebenssinn in D ist Oëre zu verdienen, Lebensqualität...nohave!

Diese wiederkehrenden "dias de..." sind eine der vielen charmanten Eigenheiten eines Landes, welches trotz intensiver Bemühungen weder die hochkorrupten Politclowns noch die nicht minder zugreifstarken Syndicalistas kaputt bekommen haben. Die letzte Staatspleite 2001/02 zahlten letztlich die Anleger weltweit und die Mittelklasse hier. Wann die nächste Pleite kommt, ist schwer vorhersehbar, da sich derzeit mehr und mehr beginnende Steuerehrlichkeit einstellt, herrscht ein kontinuierlicher Ennahmenüberschuss beim Staat vor. Da in diesem Jahr Wahlen stattfinden, werden jedoch sicherlich eine neue Unzahl von "Noquis" eingestellt, sindsich gut bezahlte und untätige Staatsangestellte, welche lediglich am 29. eines jeden Monats präsent sind, um den Lohn zu kassieren. Daher ist der 29. immer "Dia de los noquis" in den restos von Buenos Aires, die namensgleich und mit wechselnden, leckeren Saucen wohlfeil sind.

Nahezu jeder tag hat ein Motto: Dia del periodista, Dia del medico, Dia del syndicalista (wüüürg¡¡¡!!!), Dia de la mujer, Dia del gastronomico und Dia de la secretaria (welchen ich gelegentlich vergesse und dann immer geschimpft bekomme ). Dia und gar "semana" de la dulcura ist besonders nett, man schenkt netten und mehr oder weniger wildfremden Menschen ein Bonbon, eine Schokolade oder einen Alfajor (ca. 1Million Calorien...) und darf dafür ein Küsschen erwarten...sehr schöne Erfindung.

An den nationalen Feiertagen heften sich die Argentinier Stickers mit der Landesfahne ans Revers, Fähnchen an die Autufenster und hängen eine Landesfahne vor ihre Fenster. Obwohl sich das Land mit dem Nationalstolz sehr schwer tut, da es simpel eine Nationenvielfalt von Einwanderern darstellt werden diese Tage sehr gerne gefeiert - zumal zumeist die Tage datumsfremd an ein Wochenende geklebt werden, so wie gestern eben der "verschobene" Dia de la Bandera".

16.6.07 23:58


Ausgewandert nach Argentinien...braindrift live...

Welche Gedankenstränge, -längen und -gänge die Gehirnwindungen durcheilen, ehe man den Entschluss fasst, sein Heimatland zu verlassen ist bei jedem Sapiens sicher unterschiedlich. Üblicherweise bleibt es beim Traum und dem Betrachten zweifelhafter Auswanderer-Soaps drittklassiger Produzenten. Zur eindeutigen Umsetzung fehlt der nötige Drive, die sinngehende Entwickelung oder schlicht das kleine Bare, welches auch "dort" schon sein möchte. Üblicherweise führen Lebens- oder Wirtschaftskrisen, verbockte Partnerschaften geschäftlicher oder amoröser Natur oder schlicht das Erkennen der unbilligen Mittelmässigkeit Deines Landes zu den ersten gedankenübungen.

Eines Tages fühlte ich mich weder heimisch, heimelig oder heimgekommen...eher als der valentineske "Fremde unter Fremden" in diesem mittelmässigen Land der verblichenen Dichter und Denker und der verteidigenden nichtsnutzigen Besitzstandswahrer.

Nach einer verAdenauerten Zeit des Windelnässens überlebte ich die Kiesingenden Verdrängungen, leicht beStrausst von tausend Reichsjahren, deren lediglich zwölf reale, schon genügend Entsetzliches gebracht und Unersetzbares vernichtet hatten. Mein beginnendes Denkvermögen verBrantde nicht völlig in den aufstrebenden Folgejahren, die Geschichte vermied eine teilweise verBarzelung und ich Wehnerte langsam den Verfall des erst aus den Scherben entstandenen Neureichen. VerSchmidtste Wirtschafts- und Krisenbewältigung und jahrelange VerKohlung überstand ich noch halbwegs schmerzfrei...das völlige VerSchrödern meines politisierten Restdenkvermögens vermied ich durch die ersten Auslandsaufenthalte...vielleicht die sinnige Gegenreaktion zum Politoportunisten in BrioniAnzug: "ich will da raus" und zum niedersächsischen Reiheneckhaus passt meine gerade Stirne nicht wirklich.

Vieleicht Merkelte ich nur irgendwann rechtzeitig, dass meine Kompatibilität zu diesem Land der Verdrängungsweltmeisterei erheblich nachgelassen hatte und begann die Fremde zu suchen.

Wer Auswandern oder gar nur ausreisen möchte, sollte ein wenig Sprachtraining betreiben...selbst in manchen Bergwindungen Niederösterreichs, Vorarlberg oder auch in Viecht/Niederbayern wid man nicht unbedingt verstanden, wenn man unheimisch spricht. Mit erträglichem Englisch und präpotent mittelmässigem Deutsch kommt man in Südamerika nicht weit, bestentags auf ein Abstellgleis als "Gringo" und dies ist unfreundlich gemeint. Ein bisserl Mühe geben im Vorfeld sei schon recht sinnhaft und Spanisch ist so schwer auch nicht...selbst kleinste Kinder aus bescheidenen familien sprechen es und manchmal gar besser als ich

Als reiseunwilliges Arbeitstierchen war meine Südamerikanische Ersttat freundlicherweise mit sehr guten Erfahrungen, lediglich einem Taschendiebstahl (leider nicht von meiner Seite aus) und einigen sehr charmanten damenbegegnungen begleitet. Zu dieser Zeit beschäftigten mich mehr genussbegleitete Sinnsuchen und lediglich das Fehlen der Landessprache erschwerte den Zugang. Ich reiste in den folgenden Monaten mehrmals hin und her, begann, entmässigte mein Spanisch und hatte von Mal zu Mal mehr Freude und Interesse, mir diese neuen Lebensräume geräumiger und breiter zu gestalten. Mittlerweile lebe ich seit einigen Jahren hier weeeeeiiiit wech und habe es, ehrlich gebloggt nie wirklich bereut, nichtmal versuchsweise.

Dieses blogghaus kann vielleicht Tips-Geber und Rat-Schläger für Daheimgeblieben sein, Lust machen und Luft geben für Fernträumer und gelegentlich ein paar zu grosse Illusionisten fernhalten, die "hier unten" auf diverse Nasen fallen würden. Ich werde versuchen bestmögliche Info über Alles spass(-musssein-) hafte in Cuba, Paraguay, Uruguay Kolumbien und Mittelfranken zu verstreuen...über Mittelfranken fällt mir aber lediglich die Erlangener Bergkirchweih ein und die liegt anderswo...und da ich vorrangig in Argentinien lebe...werde ich wohl mehr davon in die Netzwelt streuen.

14.6.07 21:20





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